Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback

http://myblog.de/wasisteigentlichwichtig

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Mein Leben und ich

Einerseits habe ich den wundervollsten festen Freund, den man sich wünschen kann. Ich kenne ihn jetzt seit 8 1/2 Monaten und bin seit 7 3/4 mit diesem schönen Mann zusammen. Er kennt mich besser als jeder andere und akzeptiert mich so, wie ich bin. Er liebt mich sogar so wie ich bin. Er ist zuvorkommend, liebevoll, wunderschön, ein Beschützer, ein Blödmann, charmant, humorvoll, verständnisvoll, ein totaler Zocker, ein liebender Hundbesitzer, ein guter Sohn, ein toller Schwiegersohn und noch so vieles mehr. Er ist einfach perfekt. Für mich, ist er perfekt. Ich bin glücklich, wenn er da ist. Ich bin zufrieden. Einfach gelassen. Auf der anderen Seite, ist da mein Vater. Er ist sehr kritisierend, aufbrausend, brutal, verständnislos, nicht hilfsbereit, ein Arschloch, total dreist, er gibt einem nie Anerkennung, kein Stück schuldbewusst, sondern schiebt die Schuld auf andere. Alles in allem ist er einfach ein schlechter Vater. Manchmal kann er auch nett sein, aber nur in den falschen Momenten. Ich sehe ihn nicht als mein Vater an, sondern als mein Mitbewohner, der mein Sorgerecht zufälliger Weise hat. Na klar, habe ich ihn auf irgendeine Weise gern, aber Liebe? Nein, das auf jeden fall nicht. Ich weiss nicht was ich im meinem vorherigen Leben getan habe, um eine so scheussliche Familie zu bekommen. Aber zum Glück wird meine nächste Familie besser. Sie wird perfekt, wie der Mann, mit dem ich sie gründen werde. Mein Leben ist sehr zwiegespalten. Mein Leben mit meinem zukünftigen Ehemann Und mein anderes Leben, in der mein Vater mich verrückt macht. In beiden aber, liebe und sorge ich mich um meinen Hund!
3.6.15 18:23


Werbung


Wochenende 29.-31. Mai, 2015

Am Freitag hatte ich 6 Stunden Schule, ich habe währendessen eigentlich nur auf Schulschluss gewartet. Diesen Freitag war etwas anders als sonst. Ich fuhr mit Bus und Zug zu B. Es war beängstigend. Nicht das Busfahren, sondern alleine in einem Zug zu sitzen. Ich war schrecklich nervös und hatte Angst nicht rechtzeitig auszusteigen zu können. Als ich es dann geschafft hatte, war ich weniger Stolz als viel mehr erleichtert. B. wohnt direkt gegenüber des Bahnhofs. Ich hätte einfach über die Schienen gehen können, also ging ich vorne um den Zug, da ich wusste er steht da noch mindestens 5 Minuten. Ich setzte meinen rechten Fuss auf das erste Gleis und plötzlich, schrille mir ein endlos lauter Ton durch die Ohren. Der Zugfahrer hatte mich erschrecken wollen, damit ich nicht über die Schienen gehe. Es hat auch geklappt, ich war total schockiert, kurz vorm weinen. Kurz vor einer Panikattacke. Ich bin immer unsicher in dem was ich tue. Und er hat mir bewiesen, dass diese Unsicherheit berechtigt war. Blödmann. Danach ging ich ordentlich zum Bahnübergang. Der ist aber 200 Meter in die andere Richtung gewesen, dass heisst ich musste 400 Meter mehr gehen als nötig. Grmpf. Ich kam aber letzendlich gut bei B. an. Wir haben uns dann einen schönen Abend mit Criminal Minds gemacht. Am nächsten Tag, haben wir gar nicht als zu lange geschlafen, lagen dann aber noch ewig im Bett, bis wir duschen gegangen sind. Am Nachmittag hatte B. ein Tunier, welches drei Stunden ging. Ich habe mich währendessen gelangweilt und gehofft, dass es nicht zu lange geht. B. ist ein ''Profizocker''. Er ist in einem Team mit dem er richtig darum kämpf in der Liga aufzusteigen. Ich persönlich verstehe davon rein gar nichts, aber ich akzeptiere was er tut. Nach dem Tunier sind wir dann mit seinem Hund spazieren gegangen. Es war schönes, angenehmes Wetter und wir sind über eine endlos lange, wundervolle Wiese gelaufen. Es sah aus wie aus einem Film. Als wir wieder bei B. zu hause waren, haben wir uns chinesisches Essen bestellt. Das war ganz ok. Wir waren total vollgefressen und lagen eine Weile im Bett, bis B. wieder zocken gegangen ist. Hm, ich hätte mir gewünscht, dass er länger bei mir geblieben wäre. Am Sonntag haben wir echt lange geschlafen. Bis Mittag fast. Ich konnte aber auch die halbe Nacht nicht schlafe, denn B. ist vor mir eingeschlafen und er schläft echt unruhig. Nachdem wir duschen waren, ging B. wieder an seinen Laptop, denn er hatte nachmittags wieder ein Tunier. Ich hatte als Zocker kennen gelernt, aber als er seinen neuen Job hatte, hat er fünf Monate Pause gemacht. Am Anfang war mein einziger Konkurrent in Sachen Zeit das Zocken, dann war es nur sein Job. Jetzt ist es beiden zusammen. Ich bin regelrecht eifersüchtig, genauso wie als er angefangen hat zu arbeiten. Ich fühle mich ausgeschlossen und ungebraucht. Er hat mich zu dem Thema zocken nie nach meiner Meinung gefragt. Er hat einfach so beschlossen sich ein neues Team aufzubauen und damit durchzustarten, dass das ganze echt verdammt viel Zeit frisst und ich damit am Wochenende eigentlich nur alleine rumgammle, hat er nicht mitbedacht. Ich habe ihn unter der Woche gar nicht mehr, durch seinen Beruf. Und jetzt sind unsere Wochenende zusammen auch gefährdet. Irgendwann sage ich mir bestimmt einfach:''Ach wieso hinfahren, der macht doch sowieso kaum noch was mit mir.'' Das ist ein sehr egoistisches Verhalten ja, aber wie ich schon mal gesagt hatte, tue ich alles um mich zu schützen. Und damit würde ich mich vor dem Gefühl ungebraucht zu sein schützen. Ich bin diesen Sonntag, für unsere Verhältnisse, früh nach Hause gefahren. Am Abend kam meine Schwester A. noch. Wir haben zusammen Pizza gegessen. Und wir haben über die Vergangenheit geredet. Alles in allem war es ein komisches Wochenende. Trotzdem noch schönes Wochenende! S.
31.5.15 22:20


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung